„Das Licht scheint in der Finsternis.“

„Das Licht scheint in der Finsternis.“ Mehr als in manchem anderen Jahr brauchen wir diese Idee. Ein Segen, den ich gern spreche in diesen Tagen geht so:

„Der Engel der Weihnacht komme zu Euch und geleite Euch auf allen Euren Wegen.
Der Engel der Weihnacht breite seine Flügel um Euch, dass er Euch behüte. 
Der Engel der Weihnacht entzünde die Freude in Euch, dass Ihr selbst zur Freudenbotschaft werdet.“

Und dieses Letzte ist, glaube ich, das Wichtigste: Dass uns Weihnachten persönlich in Bewegung bringt. Dem Nachbarn einen Teller frisch gebackener Kekse an die Tür bringen, eine Karte schreiben, jemanden anrufen, der es gebrauchen kann, etwas Schönes ins Fenster stellen, das andere erfreut …

Selbst das Kleinste, das uns aus der gefühlten inneren Armut ins Geben bringt, lässt uns hell werden – mehr als alles, was wir von anderen bekommen könnten. Seltsam aber wahr.

Das Kind, das damals in Bethlehem geboren wurde hat immer so gelebt. Und weil sein Leben, seine Botschaft, der Schlüssel sind zu einem erfüllten Leben, feiern wir ja überhaupt seinen Geburtstag. Es so zu machen wie dieses Kind, das ist vielleicht eine Möglichkeit, selber neu geboren zu werden.

Gesegnete Weihnachten Euch und Ihnen allen!
Ihr/Euer
Christoph Sassenhagen